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	<title>Klartext &amp; Kleingedrucktes</title>
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	<title>Klartext &amp; Kleingedrucktes</title>
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		<title>AGB oder Vertrag Teil 2</title>
		<link>https://kanzlei-niesert.de/agb-oder-vertrag-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Niesert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 06:41:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AGB]]></category>
		<category><![CDATA[Verträge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AGB oder Vertrag – was brauche ich wann und was gehört wo rein? Teil 2 Hier ist die Fortsetzung von Teil 1. Es geht um AGB und Verträge, Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Wenn du Teil 1 noch nicht gelesen hast, mach das unbedingt vorher. Hier geht&#8217;s zum Teil 1. Und was ist dann ein Vertrag? Ein [&#8230;]</p>
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<h1 class="wp-block-heading">AGB oder Vertrag – was brauche ich wann und was gehört wo rein? Teil 2</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Hier ist die Fortsetzung von Teil 1. Es geht um AGB und Verträge, Unterschiede und Gemeinsamkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du Teil 1 noch nicht gelesen hast, mach das unbedingt vorher. <a href="https://kanzlei-niesert.de/agb-oder-vertrag-1/" type="post" id="191">Hier geht&#8217;s zum Teil 1</a>.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Und was ist dann ein Vertrag?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein individueller Vertrag enthält das, was du mit genau dieser einen Kund:in ausgehandelt hast. Konkreter Preis, konkrete Leistung, konkreter Zeitraum. Das ist auf diese Person zugeschnitten und wurde – zumindest theoretisch – verhandelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Schöne daran: Individualvereinbarungen schlagen AGB immer. Steht in deinen AGB „keine Ratenzahlung&#8220;, ihr habt aber per E-Mail Ratenzahlung vereinbart? Die E-Mail gewinnt. Das steht im § 305b BGB, und der lässt nicht mit sich verhandeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die einfache Faustregel</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>AGB:</strong> Alles, was für alle Kund:innen gleich gilt – die Spielregeln deines Business.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vertrag:</strong> Alles, was für diese eine Kund:in spezifisch ist – der konkrete Deal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klingt simpel. Ist es auch – wenn man&#8217;s einmal verstanden hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was heisst das jetzt für dich?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du musst dir überlegen, was du anbietest: 1:1 Coaching? Eine Membership? Einen Onlinekurs? Ein Mini-Mentoring? Und danach kannst du im nächsten Schritt überlegen, welche Regeln für alle gelten sollen, und wo du individuelle Regeln brauchst. Ein Onlinekurs zum Beispiel kann rein über AGB geregelt werden. Bei einem 1:1 Coaching kannst du AGB anwenden, diese aber für jedes einzelne 1:1 Coaching konkretisieren, indem du deine AGB mit einem Vertrag über deine konkrete Leistung in diesem Fall ergänzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was gehört also wohin?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In die AGB gehört:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zahlungsbedingungen (Fälligkeit, Ratenzahlung allgemein, Verzug)</li>



<li>Stornobedingungen &amp; was bei vorzeitigem Abbruch passiert</li>



<li>Haftungsregelungen</li>



<li>Urheberrecht an deinen Materialien</li>



<li>Widerrufsbelehrung (wenn du an Verbraucher:innen verkaufst)</li>



<li>Datenschutzhinweis</li>



<li>Gerichtsstand &amp; anwendbares Recht</li>



<li>Schweigepflicht &amp; Vertraulichkeit</li>



<li>Pflichten der Kund:in (Mitwirkung, pünktliche Terminteilnahme)</li>



<li>Kündigung &amp; Laufzeit (die allgemeinen Regeln)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Alles, was du nie neu verhandeln willst. Was immer gleich ist. Was du nicht jedes Mal neu erklären möchtest.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In den Vertrag gehört:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Konkrete Leistungsbeschreibung (was genau machst du für diese Kund:in?)</li>



<li>Honorar und Zahlungsplan</li>



<li>Laufzeit und Startdatum</li>



<li>Vereinbarte Sonderregelungen (die von den AGB abweichen)</li>



<li>Namen, Kontaktdaten, Unterschriften</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Alles, was individuell ist. Was ihr zusammen besprochen habt. Was nur für diesen einen Auftrag gilt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und wann brauche ich eine Unterschrift?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gute Frage. Die ehrliche Antwort: Seltener als du denkst – aber öfter als du vielleicht machst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für die AGB:</strong> Eine Unterschrift ist nicht nötig. Es reicht, wenn die Kund:in sie nachweisbar zur Kenntnis genommen hat – also das Häkchen geklickt oder das Angebot von dir annimmt (sofern du im Angebot auf deine AGB verwiesen hast).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für den Vertrag:</strong> Hier empfehle ich eine Unterschrift – oder zumindest eine schriftliche Bestätigung per E-Mail (das nennt sich Textform und ist rechtlich ausreichend). Warum? Weil du damit dokumentierst, dass beide Seiten das Gleiche verstanden haben. Und weil du im Streitfall etwas in der Hand hast.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Praktischer Tipp:</strong> Wenn du Verträge als PDF verschickst – lass sie unterschreiben, auch digital. Das kostet fünf Minuten und spart im Zweifel sehr viel Nerven.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der häufigste Fehler: alles in einem Dokument, nichts klar getrennt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich sehe das immer wieder: ein zwölfseitiges PDF, Überschrift: „Vertrag“. Darin: individuelle Leistungsbeschreibung, Preis, Datum – und dann seitenweise allgemeine Regelungen zu Haftung, Urheberrecht, Kündigung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem? Wenn die allgemeinen Teile vorformuliert sind (und das sind sie), werden sie rechtlich als AGB behandelt. Und dann greift die AGB-Kontrolle – auch wenn das Dokument „Vertrag&#8220; heißt und individuelle Regelungen beinhaltet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet nicht, dass du zwei separate Dokumente brauchst. Aber du solltest wissen, was welcher Teil ist – und die allgemeinen Teile entsprechend formulieren. 🎯</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz zusammengefasst</h2>



<p class="wp-block-paragraph">AGB und Vertrag sind keine Geschmacksfrage. Sie haben unterschiedliche Funktionen, unterschiedliche Anforderungen – und unterschiedliche rechtliche Konsequenzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deine AGB sind die Grundlage, die für alle gilt. Dein Vertrag ist das, was du mit genau dieser Kund:in vereinbart hast. Und beides muss vor Vertragsschluss klar sein – nicht irgendwann danach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du gerade merkst, dass bei dir beides ein bisschen wild durcheinander ist: kein Drama. Das klärt sich schneller, als du denkst. Buch dir den 15-Minuten-Confidence Contract Check und ich bring Licht ins Dunkel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was jetzt?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du gerade nickst und denkst <em>„Oh. Das könnte ein Problem sein&#8220;</em> – dann ist das ein gutes Zeichen. Denn jetzt weißt du&#8217;s.</p>



<p class="wp-block-paragraph">📝 Ich schaue mir deine AGB gerne an und sag dir, wo&#8217;s hakt – und wie wir das gemeinsam geradebiegen.</p>



<div class="wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns191_401f19-a6"><span class="kb-button kt-button button kb-btn191_8166ba-d5 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false wp-block-kadence-singlebtn"><span class="kt-btn-inner-text">Hier geht&#8217;s zu meinen Angeboten</span></span></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Dieser Blogbeitrag ist allgemeines Rechtswissen und keine individuelle Rechtsberatung. Du hast konkrete Fragen zu deinen AGB? Dann meld dich – dafür bin ich da.</em></p>
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		<title>AGB oder Vertrag Teil 1</title>
		<link>https://kanzlei-niesert.de/agb-oder-vertrag-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Niesert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 21:27:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AGB]]></category>
		<category><![CDATA[Online Business]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AGB oder Vertrag – was brauche ich wann und was gehört wo rein? Teil 1 „Ich brauche keine AGB, ich hab einen Vertrag, da steht alles drin.“ Stimmt so nicht unbedingt, aber diese Aussage kenn ich. Und es ist zugegebenermaßen gar nicht so einfach, AGB und Verträge auseinander zu halten. Zumal Verträge auch AGB sein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kanzlei-niesert.de/agb-oder-vertrag-1/">AGB oder Vertrag Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://kanzlei-niesert.de">Klartext &amp; Kleingedrucktes</a>.</p>
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<h1 class="wp-block-heading">AGB oder Vertrag – was brauche ich wann und was gehört wo rein? Teil 1</h1>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich brauche keine AGB, ich hab einen Vertrag, da steht alles drin.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stimmt so nicht unbedingt, aber diese Aussage kenn ich. Und es ist zugegebenermaßen gar nicht so einfach, AGB und Verträge auseinander zu halten. Zumal Verträge auch AGB sein können. Das klingt jetzt erstmal verwirrend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klartext also. Fangen wir vorne an.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Was sind eigentlich AGB?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Vorformulierte Geschäftsbedingungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">AGB – Allgemeine Geschäftsbedingungen – sind vorformulierte Vertragsbedingungen, die du für mehrere Verträgen verwendest (die Gerichte sagen, dass es mindestens drei Verträge sein müssen). Du schreibst sie einmal, und sie gelten für alle deine Kund:innen und für alle deine Aufträge gleich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist keine Frage des Benennens. Du kannst dein Dokument „Vertrag&#8220;, „Lieferbedingungen“, „Nutzungsbedingungen&#8220; oder „Meine Regeln&#8220; nennen – wenn der Inhalt vorformuliert ist und für viele Verträge genutzt wird, behandelt das Gesetz diese Regeln als AGB.</p>


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<div class="wp-block-kadence-column kadence-column191_095d8e-12"><div class="kt-inside-inner-col">
<p class="has-ast-global-color-4-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Beispiel</strong>: Die Schilder an einer Waschstraße vorne dran sind z.B. AGB. Dort steht häufig sowas wie: „<em>Ausgeschlossen ist die Haftung auch für Schäden, die durch Nichtbeachtung deutlich angebrachter, unmissverständlicher Einfahrts- und Benutzungsanweisungen verursacht wurden, es sei denn, dass den Waschanlagenunternehmer eine Haftung aus grobem Verschulden trifft.</em>“<br>Diese Regel ist für alle Waschanlagennutzer:innen vorformuliert.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column191_d5890c-ec"><div class="kt-inside-inner-col"></div></div>

</div></div>


<p class="wp-block-paragraph">Und das hat Konsequenzen. Denn für AGB gelten besondere Regeln: Sie müssen wirksam einbezogen werden, sie werden strenger auf Fairness geprüft, und bestimmte Klauseln sind darin schlicht verboten – egal wie schön sie formuliert sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Du musst sie wirksam einbeziehen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ja genau, wenn du AGB verwendest, musst du sicherstellen, dass du die AGB wirksam einbezogen hast. Klartext: Du musst sicherstellen, dass deine Kund:in deine AGB an der Stelle vorfindet, die du ihr genannt hast (z.B. deine Website -&gt; AGB) und sie in Ruhe lesen kann, BEVOR sie „Ja“ zu deinem Angebot sagt. Liest sie deine AGB nicht, ist das ihr Problem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Tipp:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schriftliche Zusammenarbeit (Vertrag per E-Mail oder als PDF):</strong> Schick die AGB zusammen mit dem Vertragsentwurf – oder verlinke sie im Angebot klar und deutlich. Am sichersten ist ein Satz im Vertrag wie: „Es gelten die AGB von [dein Name] in der Version vom [Datum], abrufbar unter [Link] / als Anlage beigefügt.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Online-Buchung (Kurs, Programm über eine Website):</strong> Bevor jemand auf „Jetzt kaufen&#8220; klickt, muss ein Häkchen da sein: „Ich habe die AGB gelesen und akzeptiere sie.&#8220; Kein Häkchen, keine wirksame Einbeziehung. Easypeasy – aber bitte nicht vergessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mündliche Vereinbarung (Telefonat, DM, Erstgespräch):</strong> Hier wird&#8217;s knifflig. Wenn du mündlich einen Vertrag schließt, hast du kaum eine Chance, AGB nachträglich einzubeziehen. Deshalb: Mach es zur Gewohnheit, immer schriftlich zu bestätigen – und die AGB dabei zu verlinken oder anzuhängen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ja aber was ist, wenn ich auf meine AGB verlinke im Angebot und meine Kundin sie nicht liest, mein Angebot trotzdem annimmt, aber sich heimlich denkt: „den AGB stimme ich NICHT zu.“ Hab ich dann ein Problem?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nein, denn in der Sekunde, wo deine Kund:in dein Angebot annimmt, ist es egal, ob sie heimlich denkt: „diese AGB will ich nicht“. Deine AGB gelten dann trotzdem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das nächste Mal, wenn du in ein Parkhaus fährst oder in eine Auto-Waschanlage, nutz die Zeit und lies dir mal deren AGB durch – der eine Aushang vorne dran, wo über Haftung geschrieben wird. Ist echt spannend.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schriftliche Zusammenarbeit (Vertrag per E-Mail oder als PDF):</strong> Schick die AGB zusammen mit dem Vertragsentwurf – oder verlinke sie im Angebot klar und deutlich. Am sichersten ist ein Satz im Vertrag wie: „Es gelten die AGB von [dein Name] in der Version vom [Datum], abrufbar unter [Link] / als Anlage beigefügt.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Online-Buchung (Kurs, Programm über eine Website):</strong> Bevor jemand auf „Jetzt kaufen&#8220; klickt, muss ein Häkchen da sein: „Ich habe die AGB gelesen und akzeptiere sie.&#8220; Kein Häkchen, keine wirksame Einbeziehung. Easypeasy – wenn man&#8217;s nicht vergisst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mündliche Vereinbarung (Telefonat, DM, Erstgespräch):</strong> Hier wird&#8217;s knifflig. Wenn du mündlich einen Vertrag schließt, hast du kaum eine Chance, AGB nachträglich einzubeziehen. Deshalb: Mach es zur Gewohnheit, immer schriftlich zu bestätigen – und vorher bereits die AGB zu verlinken oder per Mail zu zuschicken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was wird üblicherweise geregelt?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Du kannst extrem viel in deinen AGB regeln, z.B.:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Deine Haftung</li>



<li>Wann du dein Geld haben willst</li>



<li>Wann und wie deine Kund:in kündigen kann</li>



<li>Ob und wie deine Kund:in widerrufen kann</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Ist jede Regelung (=Klausel) wirksam?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Naja, da wird es jetzt etwas problematisch, da Unternehmer:innen, die AGB benutzen, am liebsten alles zu ihren Gunsten regeln würden. Ist ja klar, du bist Unternehmer:in und nicht Mutter Theresa.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also gibt es im Gesetz ein paar Beschränkungen, manche Regelungen sind komplett unwirksam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du kannst zum Beispiel die Haftung für Leib und Leben nicht in den AGB ausschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere Regelungen sind überprüfbar. Die enthalten meistens Wörter wie „unangemessen lange“. In dem Fall kann ein Gericht überprüfen: war die vereinbarte Frist „unangemessen lange“? Und falls es diese Frage bejaht, ist deine Regelung unwirksam. Pech gehabt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Überraschende Klauseln</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Überraschende Klauseln sind immer unwirksam. Überraschend wäre zum Beispiel folgende Klausel: Jemand bestellt einen Katalog für Bürobedarf. Im Kleingedruckten findet sich die Bestimmung, dass mit der Bestellung eines Katalogs zugleich ein &#8222;lebendes Hausschwein&#8220; gekauft wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da wäre ich ehrlich gesagt auch schon sehr überrascht, wenn dann neben dem Katalog ein Schweinchen sitzen würde und mich angrunzen würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist natürlich ein extremes Beispiel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und was ist dann ein Vertrag?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das findest du im zweiten Teil des Beitrags. <a href="https://kanzlei-niesert.de/agb-oder-vertrag-2/" type="post" id="495">Den findest du hier</a>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Dieser Blogbeitrag ist allgemeines Rechtswissen und keine individuelle Rechtsberatung. Du hast konkrete Fragen zu deinen AGB? Dann meld dich – dafür bin ich da.</em></p>
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